Embodiment

Was ist eigentlich Embodiment? Im Deutschen gibt es bemerkenswerterweise keinen entsprechenden Begriff dafür. Am ehesten könnte man es mit „verkörpertes Bewusstsein“ übersetzen. Gemeint ist damit, dass das Bewusstsein einen Körper und seine Empfindungen braucht, um sich und die Welt zu erfahren und zu bewerten.

Die Gedanken und Erfahrungen beeinflussen den Körper. Sehr gut erkennen kann man dies z.B. bei depressiven Menschen, die oft in sich zusammengesunken sind.

Doch umgekehrt beeinflusst die Körperhaltung auch den Gemütszustand. Wie in dem bekannten Snoopy-Cartoon, in dem Charlie Brown mit gesenktem Kopf dasteht, weil er depressiv sein will. Er schafft sich seine Depression selbst, indem er den Kopf hängen lässt. (Wie sich die gesenkte Kopfhaltung auf die Stimmung von Handybenutzern auswirkt, darüber darf man spekulieren.)

Unser körperliches Empfinden, unsere Mimik und Körperhaltung beeinflussen unsere Gefühle. Dies wirkt sich unmittelbar auf unsere Geisteshaltung aus.

Um es mit den Worten von Gerald Hüther zu sagen: „Haltungen sind das Ergebnis von Erfahrungen“. Sie bestimmen also maßgeblich darüber, wie wir die Welt und uns selbst wahrnehmen und bewerten. Die Veränderung von Haltungen kann also nur über die Erfahrung erfolgen. Und die lässt sich nicht bestimmen. Aber wir können sie einladen.

Buddhas Füsse - Mit Präsenz zu Embodiment

Ein Lächeln wirkt manchmal Wunder. Selbst wenn es nicht aus tiefstem Herzen kommt, so hebt es doch die Stimmung und ruft positive Gefühle hervor. Im Lach-Yoga macht man sich dies zunutze.
Wer lächelt, nimmt die Welt so wohlig und freudig wahr, wie er sich selbst gerade fühlt. Mit griesgrämigem Gesicht hingegen erscheint die Welt sofort grauer und freudloser. Diese Prozesse finden ständig statt, nur sind sie uns meistens nicht bewusst. 

Es ist also möglich, über den Körper auf die eigene Stimmung einzuwirken. Ein gutes Körpergefühl ist die Basis für das seelische Wohlbefinden. Ein guter Grund, dem Körper mehr Beachtung zu schenken. Daher sind die Empfindungen des Körpers ein zentrales Element in meiner Arbeit.

Bewusstsein, Emotionen und Körper existieren also nicht getrennt voneinander, sondern interagieren beständig miteinander. In meiner Arbeit finden alle drei Aspekte ihren Raum.
Körperorientierte Psychotherapie und Traumatherapie mit Somatic Experiencing® stärkt über die Körperempfindungen Ihr Gewahrsein auch für Ihre Emotionen.
Die Geistige Aufrichtung® stärkt Ihr Bewusstsein und Ihre Geisteskraft.
In der Ernährungsberatung und Mikronährstofftherapie lernen Sie, sich auf der physischen Ebene mit ausreichend Energie zu versorgen, um Ihr Leben aus der Fülle heraus kraftvoll zu leben und zu genießen.