Embodiment

Was ist eigentlich Embodiment? Im Deutschen gibt es bemerkenswerterweise keinen entsprechenden Begriff dafür. Am ehesten könnte man es mit „verkörpertes Bewusstsein“ übersetzen. Gemeint ist damit, dass das Bewusstsein einen Körper und seine Empfindungen braucht, um sich und die Welt zu erfahren und so Bedeutung zu erschaffen.

Unser körperliches Empfinden, unsere Mimik und Körperhaltung beeinflussen unsere Gefühle, und dies wirkt sich unmittelbar auf unsere Geisteshaltung aus.
Um es mit den Worten von Gerald Hüther zu sagen: „Haltungen sind das Ergebnis von Erfahrungen“, und sie bestimmen maßgeblich über unsere Wahrnehmung und Bewertung der Welt und unserer selbst. Die Veränderung von Haltungen kann also nur über die Erfahrung erfolgen. Und die lässt sich nicht bestimmen. Aber wir können sie einladen.

Wer glücklich ist, lächelt und nimmt die Welt so wohlig und freudig wahr, wie er sich selbst gerade fühlt. Mit griesgrämigem Gesicht hingegen erscheint die Welt sofort grauer und freudloser. Diese Prozesse finden ständig statt, nur sind sie uns meistens nicht bewusst. 

Bewusstsein, Emotionen und Körper existieren also nicht getrennt voneinander, sondern interagieren beständig miteinander. In meiner Arbeit finden alle drei Aspekte ihren Raum.
Im Somatic Experiencing®, der Basis meiner Arbeit, werden durch das Gewahrsein der körperlichen Empfindungen die damit verbundenen Emotionen und Gedanken bewusst und können sich neu ordnen. 
Die Geistige Aufrichtung® wirkt aus der Bewusstseinsebene in die anderen Ebenen hinein und stärkt die Gegenwärtigkeit und die Verbindung mit der schöpferischen Kraft.
Durch eine gesunde, ausgewogene Ernährung und ggfs. auch Entgiftung des Körpers werden auch auf dieser Ebene die optimalen Voraussetzungen für eine gute Selbstregulation geschaffen.

Mein Angebot an Sie ist eine Einladung, mit Ihren Ressourcen in Kontakt zu kommen und ihnen in Ihrem Leben mehr Raum zu geben.
Sie lernen, über die Empfindungen Ihre Emotionen im Körper wahrzunehmen und ihnen einen guten Rahmen zu geben (wie ein Flussbett dem Fluss) und sie sicher und angemessen zu äußern. Es wird zunehmend leichter, durch Ihre innere Präsenz und Klarheit gegensätzliche Empfindungen und Ideen wahrzunehmen, nebeneinander bestehen zu lassen und sie so zu integrieren. Ihr Körper kann nach und nach in sein natürliches Gleichgewicht und eine gesunde Selbstregulation zurückkehren, Ihr Geist in Ausgeglichenheit und Gelassenheit. Sie spüren zunehmend, was Ihnen gut tut, und lernen, selbstfürsorglich zu handeln.

In diesem Sinne begleite ich Sie gerne auf Ihrem persönlichen Weg, sich mit Ihrem Körper zu befreunden und ihn zunehmend zur Heimat Ihres Geistes zu machen.

Herzlich,
Ihre Anya Lange